Medienmitteilung vom 16. Juli 2025

Plan B Kitchen AG weist Vorwürfe entschieden zurück – Rechtskonformes Handeln hat oberste Priorität

St. Moritz, 16. Juli 2025 – Die Geschäftsleitung der Plan B Kitchen AG nimmt die aktuellen Medienberichte und Protestaktionen sehr ernst und weist die erhobenen Vorwürfe mit aller Deutlichkeit zurück. Die Anschuldigungen über angeblich ausbeuterische Arbeitsbedingungen, unbezahlte Überstunden sowie systematische Missachtung des Arbeitsrechts entbehren jeder Grundlage.

Die Plan B Kitchen AG hält sich in allen Belangen strikt an die geltenden arbeitsrechtlichen Vorgaben der Schweiz. Alle Mitarbeitenden werden gemäss den gesetzlichen Bestimmungen beschäftigt und entlohnt. Arbeitszeiten, Pausenregelungen und Überstunden werden korrekt erfasst, dokumentiert und – sofern nicht kompensiert – ordnungsgemäss vergütet. Diese Daten sind vollständig, nachvollziehbar und lückenlos archiviert und stehen den zuständigen Behörden jederzeit zur Einsicht zur Verfügung.

„Wir legen grossen Wert auf ein faires, respektvolles und transparentes Arbeitsumfeld für unser gesamtes Team. Pauschale Vorwürfe, wie sie derzeit im Umlauf sind, schaden nicht nur unserem Unternehmen, sondern auch dem Ruf unserer engagierten Mitarbeitenden“, erklärt die Geschäftsführung.

Selbstverständlich ist die Plan B Kitchen AG bereit, mit den relevanten Stellen, einschliesslich der Gewerkschaft Unia, einen konstruktiven Dialog zu führen – auf der Basis von Fakten, Transparenz und gegenseitigem Respekt.

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Plan B Kitchen AG
Pressekontakt:
Roberto Giovanoli
Via Üerts 20
7512 Champfer
roberto@plan-b.kitchen
079 55 55 222

Medienmitteilung vom 22. Juli 2025

Plan-B Kitchen AG weist neue Vorwürfe der Unia in aller Entschiedenheit zurück

Die Plan-B Kitchen AG weist auch die neuen Vorwürfe der Unia in aller Form zurück. Die fristlosen Kündigungen von vier Arbeitnehmern (bei deren zweien das befristete Arbeitsverhältnis Ende Juli eh’ ausläuft)  erfolgen nicht aufgrund einer gewerk-schaftlichen Tätigkeit, sondern auf der Basis einer massiven Treuepflichtverletzung durch die Arbeitnehmer.

Der Plan-B Kitchen AG ist bewusst, dass ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer frei sind, sich gewerkschaftlich zu engagieren. Nicht unter gewerkschaftliches Engagement fällt allerdings die Teilnahme an einer beispiellosen Rufmordkampagne unter Beizug der Medien, wie sie von der UNIA letzte Woche inszeniert worden war. «Der UNIA ging es ganz offensichtlich zu keinem Zeitpunkt darum, tatsächlich für ihre Mitglieder eine Lösung zu finden», sagt Geschäftsführer Roberto Giovanoli der Plan-B Kitchen AG.

Das sei schon anlässlich des «Gesprächs» von letzter Woche klar geworden. «Die UNIA war nicht interessiert, die konkreten Fälle darzulegen, sich meine Sicht anzuhören oder auch nur über einen Weg zu diskutieren, wie die offenen Fragen angegangen werden könnten. Das Ganze war eine komplette Farce», so Giovanoli. Hätte sich die UNIA ehrlich um eine Lösung bemüht, hätten sich wohl kaum bereits 10 Minuten später elf Personen demonstrierend mit vorbereiteten Plakaten vor eines seiner Lokale gestellt – gemeinsam mit Medienvertretern, die gemäss deren eigenen Aussagen bereits am Vorabend nach St. Moritz aufgeboten worden waren.

«Wobei von den elf Personen rund drei Viertel UNIA-Personal war – und nicht Mitarbeitende», erklärt Giovanoli, der auf seinem Handy auf viele WhatsApp-Nachrichten verweist, die er von ehemaligen Mitarbeitenden erhalten hat, die keinerlei Verständnis für das Vorgehen der UNIA haben. «Die UNIA gibt in ihrer letzten Mitteilung ja offen zu, dass sie vor allem politischen Druck aufbauen will.» Die Aktion sei deshalb weder ein rechtmässiger Protest geschweige denn ein rechtmässiger Streik gewesen.

 Treuepflicht verbietet schädigendes Verhalten

Die rechtliche Basis ist klar: Art. 321a des Obligationenrechts verlangt von Angestellten, dass sie keine Handlungen vornehmen, die dem Arbeitgeber wirtschaftlich oder anderweitig schaden könnten. Diese Pflicht ist klar verletzt worden. Giovanoli sehe deshalb einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit der grösstmöglichen Gelassenheit entgegen, sagt er, will aber die Türe doch nicht vollständig zuschlagen. «Ich bin bereit, auf die fristlosen Kündigungen zurückzukommen, wenn die UNIA ihre Rufmordkampagne einstellt und sich explizit dazu bekennt, verhandlungsweise Lösungen zu suchen. Jetzt liegt es an der UNIA zu zeigen, worum es ihr wirklich geht.»

Medienmitteilung

Die Unia-eigene Work-Zeitung wirft Plan-B Kitchen AG-Inhaber Roberto Giovanoli in einem weiteren Artikel neue schwere Verfehlungen vor, die jeder Grundlage entbehren und von der Plan-B Kitchen AG entschieden zurückgewiesen werden.

Schon im Juli hatte die Gewerkschaft Unia eine geschäftsschädigende Rufmordkampagne gegen die Plan-B Kitchen AG gestartet und Behauptungen in die Öffentlichkeit getragen, für welche die Gewerkschaft bis heute keine belastbaren Beweise beibringt. Dabei ging es um angeblich nicht korrekt geführte Lohnabrechnungen, angeblich verspätete Lohnzahlungen, ungerechtfertigte Lohnabzüge usw. Die Unia hatte bereits Mitte Juli Klagen angedroht, von denen auch zweieinhalb Monate später keine einzige gerichtsanhängig gemacht wurde, obwohl nach damaliger Behauptungen der Gewerkschaft «massenweise» Beweise für die angeblichen Verfehlungen vorlägen. Tatsächlich hat bis jetzt einzig eine Verhandlung vor dem Friedensrichter stattgefunden, bei der ein Mitarbeiter unbelegte Forderungen von CHF 10‘000 geltend gemacht hatte – etwa für Pausen, die er angeblich nicht habe beziehen können. Eine ordentliche Klage hat der Mitarbeiter bislang nicht eingereicht.

 

Vermutlich im Januar 2026 sollen zudem fünf Verhandlungen vor der Friedensrichterin stattfinden. Dabei geht es gemäss heutigem Stand aber nicht um angeblich ausstehende Forderungen, sondern um die Herausgabe von Dokumenten wie Arbeitsverträgen oder Stundenabrechnungen, über welche die Gegenparteien allerdings längst verfügen.

Die Plan-B Kitchen AG hatte bereits im Juli regelmässig darauf verwiesen, dass durch die Gremien des L-GAV (Gesamtarbeitsvertrag der Gastrobranche) regelmässig Überprüfungen des Mitarbeiterwesens stattfänden, zuletzt Ende Juni 2025, die nie zu substanziellen Beanstandungen geführt hatten.

Nachdem die ursprünglichen Vorwürfe der Unia offenbar in sich zusammenfallen, führt die Gewerkschaft ihre Rufmordkampagne nun mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung durch den Geschäftsführer weiter und führt als angebliche Belege einige Ausschnitte insbesondere aus einer WhatsApp Kommunikation zwischen dem Geschäftsführer und einer früheren Restaurantleiterin an.

Roberto Giovanoli bestreitet nicht, dass der WhatsApp Austausch zwischen der besagten Kadermitarbeiterin und dem Geschäftsleiter, der nie für die Öffentlichkeit bestimmt war, bisweilen direkt und persönlich war und von Aussenstehenden, die nicht mit den Verhältnissen vertraut waren, als übergriffig empfinden werden könnten. Von einer sexuellen Belästigung, oder dass der Geschäftsführer seine Angestellte, wie behauptet wird, für Sex zu sich ins Büro bestellt hätte, kann indes keinerlei Rede sein – es fanden denn auch zu keinem Zeitpunkt sexuelle Handlungen statt. In dem Chatverlauf gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass sich die ehemalige Restaurantleiterin an den frivolen Sprüchen gestört hätte. Dass die Restaurantleiterin den Kontakt mit Giovanoli gemieden hätte, widerlegen die Chatverläufe explizit. So fragt die ehemalige Mitarbeiterin unmittelbar in Anschluss an eine der beanstandeten Aussagen, ob Giovanoli sie mit seinem Auto mitnehmen könne.

Der flirtende bis frivole Kommunikationsstil wurde von beiden Involvierten gleichermassen gepflegt und das im Übrigen auch zu Zeiten, als gar kein Anstellungsverhältnis vorlag. So schrieb die Kadermitarbeiterin dem Geschäftsführer genau so «Liebesbotschaften» wie «MYLOVE», sandte ihm Kuss E-Mojis oder schrieb ihm im Scherz, sie würde eigentlich am liebsten bei ihm einziehen wollen, als es um einen Wohnungswechsel ging. Wer den vollständigen Gesprächsverlauf analysiert und nicht nur gezielte Ausschnitte sucht, um einen angeblichen Skandal zu belegen, kommt zum klaren Schluss, dass beiden Kommunikationspartnern jederzeit klar war, dass es sich bei dieser Kommunikation lediglich um «dumme Sprüche» handelte.

Für diese Interpretation des Schriftverkehrs spricht auch, dass die betreffende Restaurantleiterin zu diesem Zeitpunkt mit einem anderen Mitarbeiter der Plan-B Kitchen AG liiert war und mit ihm in einer Wohnung Tür an Tür zum Büro des Geschäftsführers lebte. Der Partner der Restaurantleiterin wusste ebenso um diesen Kommunikationsstil und nahm keinen Anstoss daran, weil auch für ihn klar war, dass die Aussagen rein scherzhaft zu verstehen waren. Entsprechend findet sich in der gesamten Kommunikation auch nirgends ein Anhaltspunkt dafür, dass die Restaurantleiterin sich damals an der neckischen Kommunikation gestört hätte, obwohl sie ansonsten gegenüber dem Geschäftsführer durchaus auch sehr direkt mitteilte, wenn ihr etwas an seinem Verhalten nicht passte.

Offizielles Statement der Plan-B Kitchen AG

Die Plan-B Kitchen AG und deren Inhaber, Roberto Giovanoli, distanzieren sich ausdrücklich von jeglicher Form von sexueller Belästigung, Machtmissbrauch oder unangemessenem Verhalten am Arbeitsplatz.
Wir verurteilen solche Handlungen aufs Schärfste und stehen vollumfänglich hinter dem Schutz von echten Opfern.

In den letzten Tagen wurden in diversen Medien schwere Anschuldigungen gegen Herrn Giovanoli erhoben.
Diese Darstellungen beruhen auf einer einseitigen Interpretation privater Chatverläufe, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden und so ein verzerrtes Bild wiedergeben.

Um Transparenz zu schaffen, veröffentlichen wir deshalb die originalen WhatsApp-Nachrichten zwischen den Beteiligten, damit sich die Öffentlichkeit selbst ein objektives Bild machen kann.

Uns ist wichtig zu betonen:

  • Die Kommunikation erfolgte auf beidseitiger, teils scherzhafter Ebene.

  • Weder kam es zu physischen Übergriffen noch zu Handlungen, die strafrechtlich den Tatbestand einer sexuellen Belästigung erfüllen würden.

  • Das Opfer-Narrativ, das aktuell verbreitet wird, schadet echten Betroffenen, die tatsächlich Schutz und Gehör verdienen.

Wir vertrauen darauf, dass die Justiz und nicht die Boulevardpresse über Fakten entscheidet.
Unser Fokus liegt weiterhin auf dem operativen Geschäft und dem Schutz unserer über 40 Mitarbeitenden, die tagtäglich mit grossem Einsatz unsere Gäste bedienen.

Für Medienanfragen steht unsere Rechtsvertretung zur Verfügung.

💬Weiss = “Berta F.”
🟩 Grün = Roberto G


💬 Chatverlauf (2021)


💬
Meiner Meinung nach solltest du deine Freundin wechseln
und mit mir zusammen sein 😅
Mit mir wärst du bestimmt glücklicher,
und wir würden mehr Zeit miteinander verbringen 😂😂


🟩
Ist das ein Angebot?
Die Online-Zahlung funktioniert jetzt auch bei euch.


💬
Das wollte ich dich gerade fragen.
Weil ich gesehen habe,
dass sie online bezahlt haben.
Aber ehrlich gesagt,
mir wäre lieber, wenn es nicht funktionieren würde.
20:13


💬 (15. August 2021)
Guten Morgennnn 😄
Meine Kollegen sind blockiert und können nichts aus dem Lager
im Meierei holen,
weil Lukas nicht da ist
und er die Schlüssel vom Magazin hat.
😘 Schönen Tag!

📄 Erklärung zum veröffentlichten Chatverlauf (2021)

Der folgende Chat stammt aus dem Jahr 2021 und zeigt klar, dass die damalige Mitarbeiterin den Flirt selbst begonnen hat.
Sie schrieb von sich aus, dass ich meine Partnerin wechseln und mit ihr zusammen sein solle – mit der Bemerkung, dass ich mit ihr glücklicher wäre.

Ich bin auf diesen Flirt nicht eingegangen, sondern lenkte das Gespräch zurück auf betriebliche Themen (z. B. Online-Zahlung, Arbeitsorganisation).
Erst zu einem späteren Zeitpunkt, als die Kommunikation bereits über Wochen in diesem beidseitig scherzhaften Ton verlief, habe ich ebenfalls auf ähnliche Weise geantwortet.

Damit soll transparent gezeigt werden:

  • Der Austausch war gegenseitig und spielerisch, nicht einseitig.

  • Es handelte sich nicht um Belästigung oder Machtmissbrauch, sondern um eine informelle, private Chat-Kommunikation, die von beiden Seiten mit Humor, Emojis und Doppeldeutigkeiten geführt wurde.

  • Ich habe zu keiner Zeit versucht, eine Beziehung zu erzwingen oder jemanden unter Druck zu setzen.

Dieser Chatverlauf ist nur einer von vielen, die belegen, dass die aktuelle Darstellung in den Medien verzerrt und aus dem Zusammenhang gerissen ist.

💬Weiss = “Berta F.”
🟩 Grün = Roberto G


💬
Warum ich Adriana frei gegeben habe

Sie hatte seit 15 Tagen keinen freien Tag


🟩
Machst du Montag mit Robertina?


💬
Ich werde müssen.
Heute Abend setze ich mich hin und mache den Einsatzplan.
Und am Ende, wie du gesagt hast –
16 Stunden für dich! 😂🤦‍♀️😂
In diesem Restaurant! 🤦‍♀️😂😂

Eine Sache noch – ist die Runde Braulio (Likör) für die von Silvaplana inbegriffen?


🟩
Ja ja
Wenn sie gut sind, mach auch zwei.
Aber wenn du willst, vögeln wir einmal, dann sind wir quitt.


💬
Nein 😂
Findest du dich so teuer? 😂😂😂
Mehr als einmal solltest du mir geben 😂😂😂
Hast du den Plan gemacht?
😂 Danke

💬Weiss = “Berta F.”
🟩 Grün = Roberto G


💬
Diese hier wusste ich gar nicht, dass sie existieren.
Kannst du mir bitte richtig erklären, wie das im Sommer funktioniert?
Ich will keine Fehler machen und ich will nicht, dass du dich immer über mich aufregst –
wegen Dingen, die mir nie erklärt wurden.


🟩
Beim nächsten Mal frag mich lieber, ob ich dir auch das Blasen erklären soll,
dann zeig ich’s dir.


💬
Was, du kannst das Blasen? 😅


💬
Ich kann das super, brauch keine Hilfe –
aber wenn du willst, frag ruhig!

Aber das Restaurant, nein! 😅
Du bist mein Chef –
ein bisschen Information schadet ja nicht. 😄

💋

Übrigens, Enrico ist gegangen.